Symbolbild
zurück zur Übersicht
26.06.2019 13:37 Uhr
80 Klicks
teilen

Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB A 3 auf Höhe AS Passau-Nord – Zeugen gesucht!

PASSAU. Heute Morgen ereignete sich auf der BAB A 3 ein schwerer Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen, bei dem mehrere Personen zum Teil schwer verletzt wurden.

Gegen 08.00 Uhr war ein bulgarischer Kleintransporter, Marke Fiat, mit Anhänger auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Österreich unterwegs. Auf Höhe AS Passau-Nord fuhr das Fahrzeuggespann aus bislang unbekannter Ursache auf einen vor ihm langsam fahrenden Pkw, Marke VW, auf. Durch die Wucht des Aufpralls löste sich der Anhänger, der mit einem Pkw beladen war, und schleuderte samt Ladung in einen nachfolgenden Sattelzug.

Der Fahrer des bulgarischen Kleintransporter blieb unverletzt, seine Beifahrerin wurde leicht verletzt. Beide wurden vorsorglich ins Klinikum Passau eingeliefert. Der Fahrer des VW mit deutscher Zulassung wurde durch den Unfall schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Deggendorf verbracht. Der Fahrer des Sattelzuges mit ebenfalls deutscher Zulassung blieb unverletzt. Das bulgarische Fahrzeuggespann samt aufgeladenen Pkw und der VW wurden total beschädigt und mussten von örtlichen Abschleppunternehmen geborgen werden. Insgesamt entstand durch den Unfall ein Sachschaden in Höhe von etwa 50.000.- Euro.

Für die Bergung der Verletzten musste die BAB kurzzeitig total gesperrt werden. Zwischenzeitlich war die Fahrbahn wieder einspurig Richtung Österreich befahrbar und die AS Passau-Nord gesperrt. Durch den Unfall bildete sich ein ca. 5 km langer Rückstau, der sich aber sukzessiv wieder abbaute. Gegen 10:30 Uhr waren alle Unfallfahrzeuge geborgen und die Fahrbahn geräumt, der Stau baute sich schnell wieder ab.

Neben einer Vielzahl von Rettungs- und Einsatzkräften waren an der Unfallstelle die Feuerwehren Schalding r.d. Donau, Schalding l.d. Donau, Hauptwache Passau und Haarschedl und die Autobahnmeisterei für Bergungs- und Verkehrsmaßnahmen eingesetzt.

Zur Klärung des Unfallherganges werden Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Unfallhergang machen können, dringend gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Passau unter 0851/9511-521 in Verbindung zu setzen.

Anmerkung:
Da zu Beginn der Unfallaufnahme (laut Angaben von Zeugen) wohl vereinzelte Verkehrsteilnehmer das Einsatzgeschehen mit dem Smartphone aufnahmen, legten ab dem Zeitpunkt wo es personell möglich war Einsatzkräfte der VPI Passau ein erhöhtes Augenmerk auf Gaffer bzw. Verkehrsteilnehmer die das Unfallgeschehen mit dem Smartphone filmen oder fotografieren gelegt. Hierbei mussten keine nennenswerten Verstöße beanstandet werden. Darüber hinaus ist positiv anzumerken, dass die im Stau stehenden Kfz eine Rettungsgasse gebildet hatten, die für die eingesetzten Kräfte gut befahrbar war.
Polizeipräsidium NiederbayernPolizei | Straubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?