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24.09.2018 13:00 Uhr
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Update - Tödlicher Verkehrsunfall am Stauende

Ein 28-jähriger Pole befuhr mit seinem deutschen Sattelzug den rechten Fahrstreifen mit mäßiger Geschwindigkeit da vor ihm der Verkehr auf Grund eines vorausgegangenen Unfalles in Stocken geraten war. Diese Geschwindigkeitsverringerung bemerkte der nachfolgende 20-jährige Slovake mit seinem Klein-Lkw zu spät und fuhr trotz eines eingeleiteten Ausweichmanövers praktisch ungebremst mit seiner rechten Fahrzeugfront auf das linke Eck des Sattelanhängers auf. Durch den heftigen Anprall wurde die Beifahrerseite des Klein-Lkw massiv eingedrückt und der dort sitzende Beifahrer, ein 24-jähriger Slovake, tödlich verletzt. Der mit dem Rettungshubschrauber eingetroffene Notarzt konnte nicht mehr helfend eingreifen.
Der 20-jährige zog sich mittelschwere Verletzungen zu und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Straubing gebracht werden.

Der Lkw-Fahrer wurde nicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Straubing ordnete ein Unfallgutachten und eine Blutentnahme beim Fahrer des Klein-Lkw an.

Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 35.500,- €.

Die Unfallstelle musste für die polizeiliche Unfallaufnahme fünf Stunden komplett gesperrt werden. Ein Ausleitung des Verkehrs wurde an der Anschlußstelle Kirchroth eingerichtet. Die Fahrbahn in Richtung Passau konnte um 12:15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Kirchroth, Bogen und Parkstetten sowie die Autobahnmeisterei Kirchroth. Zudem waren mehrere Rettungskräfte und die Dienststellenleitung der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf im Einsatz.
Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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