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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 21.08.2017 | 162 Klicksteilen auf

Pressebilanzmeldung zum Gäubodenvolksfest 2017

Nachdem die Zahl der Körperverletzungen zum Gäubodenvolksfest 2016 deutlich zurückgegangen war, stiegen die in diesem Bereich angezeigten Delikte wieder auf einen Durchschnittswert der vorangegangenen Feste an. Von den insgesamt 56 (36, Zahlen in Klammern, aus dem Vorjahr) Körperverletzungen ereigneten sich 34 (16) in der Innenstadt und 22 (20) am Festplatz. Zumeist verliefen die angezeigten Taten glimpflich. Größere Schlägereien oder schwerere Verletzungen blieben aus.

Besonders auffallend war, dass sich die Täter mit steigendem Alkoholkonsum zunehmend enthemmter zeigten. In diesem Zusammenhang ist auch die Gewalt gegen Polizisten ein Thema. Alkoholkonsum oder einfach mangelnder Respekt vor den Ordnungshütern führten zu Angriffen gegen die Einsatzkräfte. Mit elf (3) Anzeigen wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte war hier eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr festzustellen. Glücklicherweise liefen die Taten ohne schwerere Verletzungen der Einsatzkräfte ab und alle Polizistinnen und Polizisten sind weiterhin Dienstfähig.

Mit insgesamt 26 (21) Diebstählen auf dem Festplatz und in der Innenstadt war hier eine leichte Steigerung. Überwiegend bevorzugten die Langfinger hierbei Geldbörsen und Mobiltelefone.
Die angezeigten Fahrraddiebstähle sind mit drei (2) Delikten in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Sowohl auf das Fahrrad als auch auf ein anderes Kraftfahrzeug hätte so mancher Verkehrsteilnehmer nach seinem Festbesuch wohl besser verzichtet. Bei 14 (25) Fahrzeugführern wurde bei Kontrollen festgestellt, dass sie die zulässigen Grenzwerte teils deutlich überschritten hatten. Ein (1) Verkehrsteilnehmer stand unter dem Einfluss von Drogen. Leider ereignete sich darüber hinaus auch ein (1) Unfall bei dem der Verursacher alkoholisiert war.

Die angezeigten Sachbeschädigungen lagen mit 8 (15) Fällen deutlich unter den Zahlen des Vorjahres.

Erneut wurde in diesem Jahr wieder eine große Anzahl von Gegenständen als verloren bzw. als gefunden gemeldet. Mit 140 (118) Fund- bzw. Verlustanzeigen lag der Wert über der Anzahl des Vorjahres. Alle nicht bei der Polizei abgeholten Gegenstände wurden dem Fundamt der Stadt Straubing übergeben.

Neben dem Gäubodenvolksfest hatte die Polizeiinspektion Straubing auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Nebenveranstaltungen zu betreuen. Der „Festauszug“ am ersten Freitag, die Lampionfahrt an der Donau mit dem Niederfeuerwerk und das Prachtfeuerwerk am letzten Festabend werden hier nur exemplarisch für die vielen weiteren Veranstaltungen angeführt, bei denen die Polizei gefordert war. Im Rahmen der jeweiligen Veranstaltungen kam es trotz der teilweise sehr hohen Besucherzahlen zu keinen erwähnenswerten Vorfällen.

In der Zeit von 09.00 Uhr bis etwa 02.00 Uhr, war die Volksfestwache wieder von Kräften der Polizeiinspektion Straubing und Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei sowie des Operativen Ergänzungsdienstes Straubing besetzt. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Beamten der Polizeiinspektion Straubing auch im Bereich der Innenstadt und im Umfeld des Festplatzes durch die Kollegen der Bereitschaftspolizei, der Operativen Ergänzungsdienste aus Landshut und Passau, Kollegen des Polizeiverwaltungsamtes und weiterer niederbayerischer Dienststellen.

Der Pkw-Verkehr verlief während der gesamten Volksfestzeit, nicht zuletzt aufgrund des koordinierten Verkehrseinsatzes der Polizeiinspektion Straubing, nahezu reibungslos. Während der gesamten Zeit des Gäubodenvolksfestes kam es kaum zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre und der neuen Regelung für die Reisebusse wurde auf die An-und Abfahrt besonderes Augenmerk gelegt. Äußerst positiv wurde hierbei festgestellt, dass das überarbeitete Verkehrskonzept von den Busfahrern sehr gut angenommen wurde. An den Samstagen wurden jeweils über 100 Reisebusse gezählt.

Unter Leitung der Veranstaltungs-GmbH fanden in diesem Jahr zudem wieder die täglichen Sicherheitsbesprechungen zwischen den eingesetzten Sicherheitsbehörden und -diensten statt. Kleinere Probleme konnten in diesem Rahmen unverzüglich gelöst und kurzfristige Absprachen umgesetzt werden.
Ein herzliches Dankeschön der Polizeiinspektion Straubing geht an die Besucherinnen und Besucher des Gäubodenvolksfest 2017 für das große Verständnis für die getroffenen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Sicherheitskonzept. Nahezu Ausnahmslos wurden sowohl die hohe Polizeipräsenz, als auch die selektiven Taschen- und Personenkontrollen, positiv bewertet.


Medienkontakt: Polizeiinspektion Straubing, Pressebeauftragter, Albert Meier, POK, Tel.: 09421/868-2308
Veröffentlicht am 21.08.2017 um 11.28 Uhr


Informationen zur Firma/Organisation

Das Polizeipräsidium Niederbayern ist für den Bereich des Regierungsbezirks Niederbayern zuständig. Der Bereich umfasst eine Fläche von 10.330 Quadratkilometer mit ca. 1,19 Millionen Einwohnern.
Ort:Wittelsbacherhöhe 9/11
D-94315 Straubing
Telefon:09421/868-0
Website:www.polizei.bayern.de/niederbayern


Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern


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