Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

via Facebook

bsm im web
bsm.eu - Deine neue Communitybsm.eu ist die neue Community für dich und deine Freunde. Bilder der aktuellen Veranstaltungen dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Aktuelles

« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 29.04.2016 | 235 Klicksteilen auf

Deutschlandweite Durchsuchungsaktion wegen wettbewerbsbeschränkender Absprachen bei Ausschreibungen der öffent

Bereits seit mehreren Monaten ermitteln die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte in Landshut und das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Landshut gegen sechs Beschuldigte, darunter die Verantwortlichen eines Ingenieurbüros aus dem westlichen Landkreis Landshut, sowie der beteiligten Unternehmen wegen wettbewerbsbeschränkender Ausschreibungen bei der Vergabe von Projekten im Bereich der Trinkwasserversorgung. Durch die gezielte Auswahl von Unternehmen bei Ausschreibungen wurde, so der Verdacht, wohl beabsichtigt, den späteren Teilnehmerkreis für Aufträge gleich zu halten.

Diese Absprachen sollen dazu geführt haben, dass bei vielen Bauprojekten der Auftraggeber dazu gebracht wurde, das Angebot einer bestimmten Firma anzunehmen, welche vorher die Möglichkeit gehabt hat, einen im Marktvergleich überhöhten Preis anzusetzen. Letztlich sollen durch diese Vorgehensweise nicht nur die Wasserzweckverbände, sondern auch die Verbraucher als Endabnehmer geschädigt worden sein.

Durch das Amtsgericht Landshut wurden für 18 Objekte Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Bei der Durchsuchungsaktion wurden die Landshuter Kriminaler von Beamten aus Deggendorf, Schwabach, Regensburg, Hof, Erding und Ingolstadt, sowie aus Neubrandenburg (MV) und Waldshut-Tiengen (BW) unterstützt. Zeitgleich wurden auch die betroffene Wasserzweckverbände durchsucht. Im Rahmen der Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, welches jetzt ausgewertet wird. Inwieweit die Ermittlungen noch auf weitere Personen ausgedehnt werden müssen, steht noch nicht fest.

Die Schadenssumme ist zur Zeit nicht absehbar.

Die Kriminalpolizei Landshut ermittelt in enger Abstimmung mit der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte in Landshut wegen wettbewerbsbeschränkender Absprachen bei Ausschreibung und wegen Betrugs.



Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Christian Biedermann, KHK, 09421/868-1012
Veröffentlicht am 29.04.16 um 09:40 Uhr


Informationen zur Firma/Organisation

Das Polizeipräsidium Niederbayern ist für den Bereich des Regierungsbezirks Niederbayern zuständig. Der Bereich umfasst eine Fläche von 10.330 Quadratkilometer mit ca. 1,19 Millionen Einwohnern.
Ort:Wittelsbacherhöhe 9/11
D-94315 Straubing
Telefon:09421/868-0
Website:www.polizei.bayern.de/niederbayern


Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern


Kommentare