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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 08.04.2016 | 254 Klicksteilen auf

Sicherheitsgespräch mit der Stadt Passau

Bei der Übergabe wies er auf die wichtige Unterscheidung zwischen den Kriminalitätszahlen mit und ohne ausländerrechtliche Verstöße hin. Durch die hohe irreguläre Migration waren die Zahlen mit Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße stark angestiegen.
Bereinigt um ausländerrechtliche Delikte sank die Anzahl der Straftaten zum Vorjahr jedoch um 335 auf insgesamt 4.166. Das bedeutet einen Rückgang um 7,4 %. Dies ist der niedrigste Wert seit zehn Jahren.
Um die Anzahl der angezeigten Straftaten pro Jahr, gerechnet auf 100.000 Einwohner, darzustellen, wird die sogenannte Häufigkeitszahl als Index für die Kriminalitätsbelastung verwendet. Hier ergab sich bei der Häufigkeitszahl ein Minus von 761 auf 8.340 Verstößen (-8,4 %). Die Aufklärungsquote beträgt 60,3 %.
Im Bereich der Gewaltkriminalität fiel die Zahl der angezeigten Delikte um 38 auf nun 113 (-25,2%). Erfreulicherweise stellt auch dies den niedrigsten Wert im 10-Jahres-Zeitraum dar.
Auch in der Straßen- und Diebstahlskriminalität fielen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr. Unter den Begriff der Straßenkriminalität fallen alle Straftaten im öffentlichen Raum, wie z.B. Sachbeschädigungen, Diebstähle oder Körperverletzungen. Diese Zahl sank um 53 bzw. 7% auf insgesamt 709 Straftaten. Die Zahlen der Diebstahlskriminalität verringerten sich um 56 (-3,6%) auf 1.486 Delikte, lediglich im Bereich der Wohnungseinbruchdiebstähle musste eine Zunahme von 2 (+3,6%) auf 58 Straftaten verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr konnte dieser Anstieg aber verringert werden.
Leider stiegen im Jahr 2015 die Rauschgiftdelikte um 95 auf 328 Delikte an. Dies ist eine Steigerung von 40,8%. Bei der Rauschgiftkriminalität handelt es sich überwiegend um sogenannte Kontrolldelikte, d.h. es besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Fallaufkommen und den polizeilichen Kontrollerfolgen. Außerdem muss festgestellt werden, dass die Zahl der erfassten Rauschgifttoten von 0 im Jahr 2014 auf fünf in 2015 gestiegen ist.
Im Bereich der Stadt Passau wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2.008 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Änderung von +5,2%. Die Zahl der Verkehrstoten sank von 3 auf 2. Während im Bereich der Alkohol- und Drogenunfälle die Zahlen nahezu konstant blieben, stiegen diese bei den Geschwindigkeits-, Fahrrad- und Wildunfällen zum Teil deutlich an. So wurden im Jahr 2015 z.B. 44 Fahrradunfälle registriert, was einer Steigerung von +63% entspricht.
Abschließend bedankte sich Herr Oberbürgermeister Dupper bei Polizeivizepräsident Anton Scherl und den Passauer Polizeiführern für ihre tagtägliche Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Passau. Sicherheit sei ein sehr großes Thema in Passau. Für ihn gebe es in diesem Bereich auch keine Kompromisse. Die Stadtverwaltung und die Polizei seien dafür da, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt wohl und vor allem sicher fühlen. Aufgrund der vielen Berührungspunkte zwischen beiden Behörden habe man ein sehr enges Netzwerk aufgebaut und könne dadurch sehr gut in herausragender Weise zusammenarbeiten. Er dankte allen für die Arbeit und sah die Daten aus der Polizeistatistik 2015 als Beweis für die gemeinsamen Anstrengungen an.“
Außerdem bot Oberbürgermeister Jürgen Dupper seine Unterstützung bei den übergeordneten Stellen an, um bei der Stellennachbesetzung für die Passauer Polizeidienststellen für eine rasche Nachbesetzung zu sorgen.


Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Presse-Team, Armin Angloher, KHK, 09421/868-1013
Veröffentlicht am 07.04.2016 um 16:15 Uhr


Informationen zur Firma/Organisation

Das Polizeipräsidium Niederbayern ist für den Bereich des Regierungsbezirks Niederbayern zuständig. Der Bereich umfasst eine Fläche von 10.330 Quadratkilometer mit ca. 1,19 Millionen Einwohnern.
Ort:Wittelsbacherhöhe 9/11
D-94315 Straubing
Telefon:09421/868-0
Website:www.polizei.bayern.de/niederbayern


Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern


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