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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 17.03.2016 | 992 Klicksteilen auf

„Licht, aber auch viel Schatten“

„Aus Sicht der niederbayerischen Wirtschaft bietet der Entwurf des Herrn Leebmann Bundesverkehrswegeplans Licht, aber auch viel Schatten. Dass in Bayern insgesamt über elf Milliarden Euro investiert werden sollen, ist erst einmal eine gute Nachricht. Ebenso, dass die A 94 jetzt durchgehend von der A 3 bis München dem vordringlichen Bedarf zugeordnet wurde. Das eröffnet gute Perspektiven für die ansässige Wirtschaft, die auf einer ‚Südschiene‘ eng mit dem Großraum München und dem gesamten südbayerischen Raum verwoben ist. Wichtig ist auch die Fortführung der B 15 neu. Die Umfahrung Landshuts kann mit höchster Priorität vorangetrieben werden, gleiches gilt für die Planungen in Richtung Rosenheim. Die Einstufung in den ‚weiteren Bedarf mit Planungsrecht‘ muss jetzt dringend genutzt werden, um eine endgültige Trasse zu bestimmen und eine politische Entscheidung vorzubereiten.

Völlig unverständlich ist hingegen, dass der durchgehend sechsspurige Ausbau der A 3 in Niederbayern als ‚unwirtschaftlich‘ abgestempelt wird. Das ist nicht nur für die Wirtschaft, sondern für die ganze Region eine sehr schlechte Botschaft. Wer die Strecke kennt, der weiß, dass die A 3 schon jetzt massiv überlastet ist. Diese Erschließungsachse nach Süd- und Osteuropa muss ausgebaut werden, dahinter steht ein breites Bündnis in Niederbayern und im Freistaat.

Genauso wichtig, wie es überregional die A 3 ist, sind in der Region Projekte wie etwa die B 20 als wichtige Nord-Süd Achse über Straubing, die es nicht in den vordringlichen Bedarf geschafft hat. Die B 11 im Abschnitt zwischen Deggendorf und Grafling wurde sogar aus dem vordringlichen Bedarf herabgestuft, der Ausbau wird damit wieder nach hinten verschoben. Solche leistungsfähigen Verbindungen in der Fläche sind wichtig, um ein gut ausgebautes Autobahnnetz auch effektiv nutzen zu können. Mehr als enttäuschend ist daneben, dass die Bahnstrecke zwischen Landshut und Plattling nicht zweigleisig ausgebaut werden soll.

Insgesamt zeigt der Bundesverkehrswegeplan daher: Das einhellige Bekenntnis zur Förderung des ländlichen Raums muss jetzt mit Leben gefüllt werden. Weiterhin ist der Ausbau der Infrastruktur im Sinne von Entwicklungsachsen ganz entscheidend für das Fortkommen des Wirtschaftsraums Niederbayerns.“



Informationen zur Firma/Organisation

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) Passau umfasst alle Gewerbetreibenden und Unternehmen mit Ausnahme reiner Handwerksunternehmen, Landwirtschaften und Freiberufler der Region.
Ort:Nibelungenstraße 15
D-94032 Passau
Telefon:+49 (0) 851 / 507 - 0
E-Mail:
Website:www.ihk-niederbayern.de


Quellenangaben

IHK


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