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16.08.2019 12:55 Uhr
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#12H110 – Niederbayerische Polizei twittert 12 Stunden lang Live-Einsätze

NIEDERBAYERN/STRAUBING. In einem 12 Stunden Twittermarathon berichtete das Social Media-Team des Polizeipräsidiums Niederbayern vom Mittwoch, 14.08.2019, 14.00 Uhr bis Donnerstag, 15.08.2018, 02.00 Uhr „live“ von den Einsätzen und ermöglichte damit einen Blick in ihre Arbeit und „hinter die Kulissen“.

Die in der Einsatzzentrale, bei den niederbayerischen Polizeiinspektionen und bei der Festwache am Gäubodenvolksfest eingehenden Anrufe bzw. Notrufe und die daraus für die Fuß- und Streifenbesatzungen resultierenden Einsätze wurden unter dem Hashtag #12H110 getwittert. Die Follower hatten die Gelegenheit, wie bereits bei mittlerweile drei dieser zurückliegenden Aktionen, sich über alltägliche aber auch so manche kuriose Einsätze „live“ zu informieren.



Neben hilflosen Personen, Diebstählen, Pöbeleien, Streitigkeiten, Verkehrsunfällen und Ruhestörungen waren die Kollegen zu Fuß und in den Streifenwägen auch mit so manch kuriosem Sachverhalt beschäftigt.
In Straubing beispielsweise bemerkte eine auf Streife befindliche Kollegin einen Hund, der sich vor einer Metzgerei - angeleint an einer Eisenstange - unruhig verhalten hat. Nachdem weit und breit kein „Herrchen“ zu sehen war, hielt die Streife an und die Kollegin übernahm liebevoll die Betreuung des Vierbeiners. Der Aufenthaltsort des Hundebesitzers konnte auch schnell ausfindig gemacht werden, denn er stand zum Brotzeitkauf an der Wursttheke. Vermutlich war der Hund bereits in Erwartung seiner „Würstchen“ unruhig geworden …
#DontDrinkAndDrive hieß es in einem weiteren Tweet: In Hengersberg im Lkr. Deggendorf war ein Radfahrer aufgrund seiner deutlichen Alkoholisierung gestürzt. Er wurde dabei verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Zudem wird Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet. Bei derartigen Tweets soll insbesondere der Präventionsgedanke zum Ausdruck kommen. Radfahren und Alkohol passt nicht zusammen, außerdem steht auch alkoholisiert am Rad der Führerschein auf dem Spiel.
Auch in bayerischem Dialekt wurde ein Tweet verfasst: „Streit’n deans wieda aufm Gäubodnvoiksfest. Mia ham oan vo de Streithansl hoam gschickt, nachdem er vo uns an Platzverweis griagt hod“ – Hashtag: #NedSeiDog
In Viechtach, Lkr. Regen, schlief ein Betrunkener auf einer Parkbank. Die Streife hat den Mann angetroffen, in den Dienstwagen gesetzt und nach Hause gebracht. „Ein Taxi wäre günstiger gewesen“, so der Tweet.
Ein weiterer Tweet schilderte einen Vorfall auf dem Gäubodenvolksfest in Straubing. „Ein #Junggesellenabschied endete in #Haftzelle. Sechs Freunde gerieten in Streit und schlugen aufeinander ein. Zwei mussten zur Beruhigung gefesselt und auf der Dienststelle ausgenüchtert werden. #WirFuerEuch“ twitterten die Kollegen.

Zahlen/Fakten zu der Aktion:

Für Mittwochabend vor einem Feiertag aus Sicht der Einsatzzentrale in der Gesamtschau eine „normale“ Einsatzbelastung. Die hohe Präsenz an Einsatzkräften, insbesondere an den Brennpunkten wie beispielsweise Volksfesten, hat sich bewährt.
In der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing gingen im 12-Stunden-Zeitraum insgesamt 220 Notrufe ein. 349 Einsätze wurden niederbayernweit bewältigt. Vom Social Media Team wurden insgesamt 236 Tweets veröffentlicht.

Durchwegs positiv war die Resonanz der Aktion bei den Usern, was sich unter anderem im Antwortverhalten zeigte. Ein Tweet, in dem über das Auffinden einer Ecstasy-Tablette berichtet wurde, verzeichnete allein rund 62.000 Zugriffe.
Insgesamt erreichte die Niederbayerische Polizei mit ihren Tweets eine Userzahl im unteren sechsstelligen Bereich (Impressions).

Polizeipräsidium NiederbayernPolizei | Straubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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