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05.02.2019 06:44 Uhr
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Zug prallt gegen Pkw

Viel Glück im Unglück hatten alle Beteiligten beim Aufprall eines Zuges gegen einen Pkw. Nach dem bisherigen Stand der bisherigen Ermittlungen querte heute gegen 11.20 Uhr eine 50jährige Postzustellerin mit ihrem VW Caddy den nur mit einer Ampelanlage gesicherten Bahnübergang bei Irlach. Aufgrund Schneeglätte blieb sie jedoch auf der weiterführenden Straße hängen. Sie stieß daraufhin zurück und blieb in einem Schneehaufen stecken. Die Front ihres Fahrzeuges kam dabei auf den Bahngleisen zum Stehen. Zugleich bemerkte sie den anfahrenden Zug und flüchtete aus ihrem Fahrzeug. Kurze Zeit später prallte der aus Vilsbiburg kommende Regionalzug trotz eingeleiteter Vollbremsung gegen den VW. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser zur Seite geschleudert. Die Zugeinheit kam ca. 150 m nach dem Bahnübergang zum Stehen.

Noch im Zug wurden die 37 Zuginsassen, 2 Säuglinge, sowie die Zugführerin und der Zugbegleiter durch den herbeigeeilten Notarzt medizinisch auf mögliche Verletzungen oder Schockzustände begutachtet. Nachdem dieser dann „Entwarnung“ gab, wurden drei Zuginsassen sowie die beiden Säuglinge mittels Drehleiter der Feuerwehr Geisenhausen aus dem Zug geborgen. Dies wurde notwendig, da diesen nicht der Weg zu Fuß bis zum Bahnübergang zugemutet werden konnte, die dortige Böschung aber ca. 10 m hoch und stark abfällig ist. Mittels eines herbeigerufenen Buses konnten die geborgenen Zugreisenden dann ihre Fahrt fortsetzen. Die Zustellerin hatte einen Schock erlitten und wurde durch den Rettungsdienst zu weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Vom Polizeihubschrauber wurden Lichtbilder angefertigt. Der Pkw wurde durch den Zusammenstoß völlig zerstört. Der Gesamtschaden beläuft sich auf geschätzt 45000,- Euro. Von der Bahn konnten bislang nicht angegeben werden, wann die Strecke wieder für den regulären Bahnverkehr freigegeben wurde.
Polizeipräsidium NiederbayernPolizei | Straubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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